Die Hauptfigur aus der »Elise«-Trilogie beginnt mit ihrem Studium: Theaterwissenschaften! In Paris! Gefühlt ganz weit weg von ihrer Familie, die in den Tiefen der französischen »Province« wohnt, die bekanntlich schon hinterm »Périphérique«, dem Autobahnring um Paris, beginnt. Wie schafft Elise es in der Millionenstadt, wo sie erstmal das Landei ist, ihren Weg zu finden, zwischen ihrer Begeisterung für das Theater und der Schwierigkeit, einen Beruf daraus zu machen? Zwischen Simone de Beauvoir und ihrer gluckenhaften Mutter, die ohne töchterliche Schultern von Depressionen erdrückt zu werden scheint? Mit entwaffnendem Humor schreibt die junge Autorin Elise Noiraud ein weibliches Coming-Of-Age-Epos, das ihre Abkoppelung vom Elternhaus und feministische Selbstfindung reflektiert.
Von Elise Noiraud (Frankreich France) | Übersetzung Franziska Baur | Werkstattinszenierung in deutscher Sprache Saarländisches Staatstheater | Regie Sue Franz | Ausstattung Faveola Kett | Dramaturgie Gesa Oetting | Mit Sébastien Jacobi, Barbara Krzoska, Christiane Motter, Martina Struppek
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt mit Elise Noiraud, Franziska Baur und Sue Franz.